<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-3851654111258748680</id><updated>2011-07-07T23:49:09.033-07:00</updated><title type='text'>Julius in Israel</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Julius Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14398698543925629524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_hZdUJluJ2LM/SHDX5bqMMYI/AAAAAAAAABY/gwUE9BSRPOA/S220/Abi+Julius+0281.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>26</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3851654111258748680.post-6844925698471226003</id><published>2009-06-07T11:33:00.000-07:00</published><updated>2009-06-07T12:26:35.738-07:00</updated><title type='text'>Und so sieht es aus:</title><content type='html'>Was soll ich sagen. Lange ist es her, dass Ihr von mir gehört habt und viel ist passiert.  Ich möchte die letzte Zeit als sehr intensiv beschreiben. Viele Dinge hatten ihren Höhepunkt und sehr viel ist parallel, überlappend und schleppend von statten gegangen. Um den Artikel lesbar zu halten, werde ich nur versuchen einen Überblick zu schaffen ohne zu oft ins Detail zu rutschen. &lt;br /&gt;&lt;p&gt;Ein zusätzlicher Faktor der alles ein bisschen stressiger macht ist das Ende. Es ist seit einigen Wochen erstmals greifbar. Zum ersten Mal muss man sich ernsthaft damit auseinandersetzen. Krankenkassenwechsel, Gestaltung  des Schlussseminarprogrammes und sogar das Buchen des Zugtickets gen Heimat sind da nur oberflächige Dinge. Was ich vor Allem meine sind Prozesse, Gedankengänge, Entscheidungsfindungen und Arbeitsalltag jeweils auf einer Art Gipfel zu sehen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;Betrachten wir letzteres. Mit meinen älteren Damen ist ein solches Vertrauensverhältnis entstanden, dass es außerhalb meiner Vorstellungskraft liegt, mir ein Leben ohne die montaglichen Besuche bei „meiner Lotte“ oder die immer wiederkehrenden Fragen von Edith vorzustellen. Jetzt kennt man sich. &lt;br /&gt;&lt;p&gt;Auch in der Schule fühle ich mich wie gehabt wohl. Nein, eigentlich ist es mehr als das. Es fühlt sich wie ein richtiger Beruf an. Man hat seine Aufgabenbereiche, die man mittlerweile beherrscht und seine Verantwortung. Auch sprachlich ist die Schule ein recht„sicherer“ Ort geworden. Ich habe längst angefangen meine Sprachkenntnisse in die in der Schule und die auf der Straße einzuteilen. Denn das ist ein Phänomen. In der Schule kann ich das meiste auf Hebräisch erledigen und selten ist meine insgesamt immernoch beschränkte Sprachkenntnis noch wirklich ein Problem. Werde ich aber auf der Straße angesprochen, so muss ich zugeben einen sehr viel höheren Prozentsatz nicht zu verstehen. Das Schuljahr neigt sich seinem Ende am 31.Juni zu und so muss ich mir jetzt schon, lange vor Arbeitsende (es folgt eine Art Sommerlager in der Schule mit Ausflügen und nicht allen Schülern) selbst und auch in vielen Besprechungen und Konferenzen die Frage stellen, was ich und vor allem wie ich es gemacht habe. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mir Fragen zu stellen scheint eh einer meiner Lieblingsbeschäftigungen geworden zu sein. In vielerlei Hinsicht merke ich doch jetzt, wie die Entfernung zu meinem gewohnten Umfeld seine Wirkung zeigt. In der Selbstreflektion und Entscheidungsfindung ist man sehr viel losgelöster von alten Schemen, was das Ganze nicht unbedingt leichter macht. So war es doch ein langer Weg zu meiner Studienbewerbung und gerade im Bezug auf sie habe ich dem Jahr sehr viel zu verdanken. Der Kontakt zu Botschaftsmitarbeitern und Treffen mit verschiedenen Politikern und Amtsträgern auf der einen Seite und soziale Arbeit, mit Menschen zu tun zu haben und der teils intensive Kontakt zu ihnen und Leuten, die durch ihren Einsatz viel helfen auf der anderen. Vor dem Jahr hätte ich gerne zu der ersten Seite gezählt, dann wollte ich was dazwischen und mittlerweile habe ich den Wunsch was für die zweite Seite zu tun. Ich habe gemerkt, dass ich vor Ort sein möchte. Direkt der Ansprechpartner zu sein und nicht nur mit Zeitdruck Menschen begegnen zu können. Nicht dass ich von der anderen Seite ein schlechteres Bild habe als zuvor, von zwei Seiten zu sprechen mag da auch vielleicht etwas missverständlich auf Euch wirken, doch glaube ich, dass ich besser im direkten Kontakt mit Menschen aufgehoben bin. Und so wanderte mein Studienwunsch von Jura/Völkerrecht über reine Politikwissenschaft hin zu Politikwissenschaft in einer sinnvollen und anwendbaren Kombination. Ob mit Soziologie, Religionswissenschaft oder einem anderen Fach. Was genau ich damit machen werde weiß ich noch nicht, kann ich auch gar nicht wissen, ja, dass muss ich auch noch gar nicht wissen. Man sollte sich auch nicht zu sehr von Erfolgsaussichten steuern lassen. Das ganze hat mich sehr viel Zeit und Kraft gekostet, bis es dann zum heutigen Tag kam und ich die Bewerbung losschickte. Aber genug davon.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;Auch meine „regionalen“ Reiseunternehmen hatten sicherlich ihren Höhepunkt. Zu Passah bin ich mit Teo und Simon, zwei Mitfreiwilligen, in den Norden Israels um ihn mit einer Kombination aus Bussen, Trampen und Laufen zu erkunden. Mit Rucksäcken bewaffnet Zogen wir etwa vier Tage durch die Gegend, immer mit dem Auge für den perfekten Schlafplatz oder einem Laden, der trotz Passah Bier verkauft. Letzteres war bis auf eine Ausnahme erfolglos. Ersteres umso mehr. Und so schliefen wir auf mit Butterblumen überzogenen Hügeln, an kleinen Sandstränden der Quellbäche und auch in mitten von Panoramahotels mit Blick auf den See Genezareth stand unser Zelt. Danach ging es nach Jordanien über Beit Scheán haben wir die Grenze passiert um von dort mit dem witzigsten Taxifahrer meines Lebens in die Hauptstadt Amman zu gelangen. Dort haben wir sehr eindrucksvoll das friedliche und entspannte muslimische Leben sehen dürfen und viele interessante aber auch interessierte Menschen getroffen. Nach dieser Erfahrung von Gastfreundschaft der Gegensatz Petra. Um das Weltwunder kommt man bei einer Jordanienreise nun mal nicht herum und so verschlug es auch uns nach zwei Nächten Amman zur weltberühmten Felsenstadt. Noch im Eindruck des Straßen- und Menschenbildes Ammans waren wir dann aber so von den hypertouristischen Ausmaßen dieses winzigen Dorfes geschockt, dass es uns trotz des wunderbaren Anblicks des Indianer Jones Drehortes nicht lange dort hielt. Mit den letzen paar Dinar in unserer Tasche, einem Trampgeschäft und einem kurzen Halt in Aquaba sind wir nach Eilat und somit zurück nach Israel gefahren. Eine Nacht und ein sonnenreicher Strandtag am Roten Meer und weiter nach Tel Aviv, um Simons Geburtstag gebührend zu feiern. Eine lange Fete und ein weiterer Strandtag, diesmal am Mittelmeer, bis wir dann endlich im Bus Richtung Heimat, Richtung Jerusalem saßen. Denn die Woche hatte nicht nur im Bereich Gesichtsbehaarung ihre Spuren hinterlassen.&lt;br /&gt;Nun habe ich aber bewusst „regional“ geschrieben um einen anderen Urlaub auszuklammern. Ich werde nämlich Anfang Juli für 18 Tage nach Amerika fliegen. Ein Besuch zweier Mitfreiwilligen brachte uns auf die Idee uns wiederzutreffen. Und so fliege ich mit Berni, der in Frankreich volontiert, nach Camden-New Jersey, wo Alisa ihre Dienste tut. Durch das Netzwerk der Freiwilligen und einen weiteren Bekannten, werde ich in Boston Philadelphia, Camden und New York  Sofas beziehen dürfen und hoffentlich viel vom Land kennen lernen. &lt;br /&gt;&lt;p&gt;Auch ein weiterer Besuch hierher steht an, denn Walter und Felix haben sich angekündigt. Die beiden bleiben 10 Tage und werden mich schon überzeugen können wieder an den Niederrhein zu kommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es gibt im Moment einfach so viel, ja zu viel zu berichten, so dass ich gar nicht dazu komme oder keinen Kopf dafür habe.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;Ich melde mich aber bald wieder und kann dann auch Bilder vom Jordanienurlaub liefern,&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Euer Julius&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3851654111258748680-6844925698471226003?l=julius-in-israel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/feeds/6844925698471226003/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3851654111258748680&amp;postID=6844925698471226003' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/6844925698471226003'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/6844925698471226003'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/2009/06/und-so-sieht-es-aus.html' title='Und so sieht es aus:'/><author><name>Julius Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14398698543925629524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_hZdUJluJ2LM/SHDX5bqMMYI/AAAAAAAAABY/gwUE9BSRPOA/S220/Abi+Julius+0281.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3851654111258748680.post-2273161588307272208</id><published>2009-03-25T11:36:00.000-07:00</published><updated>2009-03-25T11:49:45.716-07:00</updated><title type='text'>Für rot sehe ich schwarz</title><content type='html'>&lt;p&gt;Die Avoda, israelische Arbeiterpartei, ist sicherlich das Sorgenkind vieler nicht nur linksgerichteter Seelen im Heiligen Land. Sie scheint aus den letzten zehn Jahren nicht lernen zu wollen. Allen voran ihr Vorsitzender Ehud Barak scheint vor lauter Regierungslust die Grundsätze des sozialistischen Ursprungs zu verlieren. Namen wie David Ben-Gurion und Yitzhak Rabin scheinen vergessen zu sein. Trotz stetigem Wählerrückgang kann man sich nicht mit einer Oppositionsaufgabe zufrieden geben. Natürlich ist die Avoda auch Opfer des allgemeinen Rechtsruckes geworden, der auch andere Parteien wie die friedliche Meretz getroffen hat, doch hat sie sich auch viel selber anzukreiden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;Nun ist  also seit gestern Abend sicher, dass auch in der 18. Knesset die Avoda auf der Regierungsbank sitzt. Barak warb beim entscheidenden Parteitag um die Zustimmung in seiner Partei und erhielt die ausreichende Mehrheit von 57%. Man geht also mit dem Likud und sogar mit der ultrarechten Partei Israel Beitanu (unser Haus Israel) eine Koalition ein. Ein Bündnis mit araberfeindlichen Parteien, die durch ihre strikte Ablehnung einer Zweistaatenlösung den Friedensprozess im Nahen Osten stören. Dieser Wortbruch gegenüber den Wahlkampfslogans wird zu weiterem Vertrauensverlust in der Bevölkerung führen. Dazu wird es in der kommenden Legislaturperiode als nur drittstärkste der vier Koalitionspartner schwierig werden Profil zu zeigen und Akzente zu setzen. &lt;br /&gt;&lt;p&gt;Fest steht bereits, dass Herr Barak ein weiteres Mal den Verteidigungsminister geben wird. Dafür hat er allerdings im Wahlkampf geworben. Doch eher an der Seite von Zipi Livnis Kadima, die trotz der meisten Sitze nicht zur Regierungsbildung beauftragt wurde und ein Bündnis unter Benjamin Netanjahu ablehnte. Das lässt doch viele kritische Stimmen wach werden. Verkauft da jemand seine Partei für seinen persönlichen Lieblingsposten? Auf dem gestrigen Sonderparteitag jedenfalls versuchte Barak vehement seinen über tausend anwesenden Parteigenossen von etwas anderem zu überzeugen. Man müsse das rechte Bündnis verhindern und durch den Beitritt in die Koalition versuchen diese zu neutralisieren.  Das sei nur vernünftig. Die Frage ist nur wie sehr sich Barak gegen die beiden starken Männer Liebermann und Netanjahu durchsetzen kann. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;Viele hatten jedenfalls schon gehofft, dass sich die Avoda in einer starken Opposition zusammen mit der Kadima profilieren und neu finden und definieren kann. So glaube ich nicht, dass man dem Abwärtstrend entgegensteuern kann. Im Moment weiß jedenfalls keiner so richtig warum man noch für die ehemalige Stimme der Arbeiter wählen sollte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Julius&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3851654111258748680-2273161588307272208?l=julius-in-israel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/feeds/2273161588307272208/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3851654111258748680&amp;postID=2273161588307272208' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/2273161588307272208'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/2273161588307272208'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/2009/03/fur-ot-sehe-ich-schwarz.html' title='Für rot sehe ich schwarz'/><author><name>Julius Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14398698543925629524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_hZdUJluJ2LM/SHDX5bqMMYI/AAAAAAAAABY/gwUE9BSRPOA/S220/Abi+Julius+0281.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3851654111258748680.post-6581473905090369788</id><published>2009-03-23T12:46:00.000-07:00</published><updated>2009-03-23T12:48:32.611-07:00</updated><title type='text'>Nebenjob Tour-Guide</title><content type='html'>In den letzten Wochen war eine Menge Besuch bei uns in der Wohnung zu Gast. So kam Teos Mutter, meine Eltern, mein Großvater mit meinem Bruder und zwischendurch noch ehemalige Freiwillige mit Begleitung.  Im Moment ist noch ein Freund von Teo da und Freitag kommen drei Freiwillige aus Belgien, Frankreich und den USA. Also wirklich eine Menge los.&lt;br /&gt;Durch die Besuche habe ich die Stadt und das Land nochmal anders kennen gelernt. Praktische Dinge:  ich weiß jetzt jedenfalls ungefähr, wie man sich hier mit einem Auto bewegt, ich kenne Öffnungszeiten von Kirchen und Museen und neue nette Kaffees und Restaurants. Außerdem war ich an vielen Orten an den ich vorher noch nie oder nicht lang genug war. &lt;br /&gt;Die meisten Gäste kommen mit dem selben Problem.  Zu wenig Zeit für zu viele sehenswerte Dinge. Da muss man sich schon entscheiden. Die Frage die ich mir dann stellen muss ist, wie ich es schaffe Jerusalem und Israel so darzustellen wie ich es kennen gelernt habe. Mehr zu vermitteln als die Touristenattraktionen aussagen. Was ein erfolgreiches Model war, ist das Leben mit hier in der WG. Es ist zwar für alle Beteiligten immer etwas anstrengend, wenn noch zusätzliche Leute hier wohnen, doch ist es für die Beucher eine besondere Erfahrung. Man bekommt das Freiwilligenleben mit, geht normal in Supermärkte einkaufen und wohnt in Talpyot, was das Arbeiterviertel Jerusalems ist, dass man auf einer &lt;em&gt;0-8-15-Bustour&lt;/em&gt; niemals zu sehen bekommt. &lt;br /&gt;Eine zweite Sache sind die öffentlichen Verkehrsmittel, die auch eine Menge über dieses Land aussagen. In einem Bus kann man viel über die Mentalität, Kultur  und das Aussehen einer Bevölkerung lernen.  Die Mentalität bekommt man allerdings auch zu spüren, wenn man im Auto fährt! Auch habe ich gerne  „meine“ Schule gezeigt, die zentraler Bestandteil meines Lebens hier ist. Um Gespräche mit Israelis zu haben eignen sich die alten Damen, die ich besuche, die neben einem Schabbesmahl, wenn man denn die Möglichkeit/Einladung hat, definitiv ein Highlight darstellen können.&lt;br /&gt;Selbstverständlich gibt es auch richtiges „&lt;em&gt;Sightseeing&lt;/em&gt;“  auf meiner Tour. In der Altstadt haben sich sogar schon ein paar Standardpfade herausgebildet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Norden:&lt;br /&gt;Im Norden findet man eine vollkommen andere Vegetation vor. Wo der Süden und Osten aus Wüste und die Mitte/Westen aus einer eher kargen Landschaft, die sich je nach Bewässerungslage darstellt, besteht, ist der Norden grün. An der libanesischen Grenze steht sogar eine Eiche, die einzige auf israelischen Boden.&lt;br /&gt;Mit meinen Eltern bin ich mit einem Mietwagen gen Norden gefahren. Über  Caesarea, eine Ausgrabungsstätte einer römischen Stadt direkt am Meer nördlich von Tel Aviv, und Nazareth mit einer der schönsten Kirchen, die ich je gesehen habe, sind wir nach Tiberias am See Genezareth (hierzulande Kineret) gelangt, wo wir in einem Kibbuz übernachtet haben. Am nächsten Tag folgte die Umrundung des Sees mit all seinen Kirchen zu bestimmten Ereignissen rund ums Neue Testament und die anschließende Rückfahrt in den Süden. Zurück nach Jerusalem nahmen wir die berühmte Route 90, die vom tiefen Norden an der jordanischen Grenze entlang bis nach Jericho geht. Dabei besichtigten wir mit Bavoir eine noch gut erhaltene und große Kreuzritterburg und etwas weiter südlich Ben She´an, eine weitere Ausgrabungsstätte aus römischen und byzantinischen Jahren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es tat übrigens richtig gut mal wieder bekannte Gesichter von zu Hause zu sehen und wenn es dann noch die engsten Verwandten sind…was soll ich sagen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf das der nächste Beitrag nicht so lange auf sich warten lässt,&lt;br /&gt;Euer Julius&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3851654111258748680-6581473905090369788?l=julius-in-israel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/feeds/6581473905090369788/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3851654111258748680&amp;postID=6581473905090369788' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/6581473905090369788'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/6581473905090369788'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/2009/03/nebenjob-tour-guide.html' title='Nebenjob Tour-Guide'/><author><name>Julius Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14398698543925629524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_hZdUJluJ2LM/SHDX5bqMMYI/AAAAAAAAABY/gwUE9BSRPOA/S220/Abi+Julius+0281.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3851654111258748680.post-9103304314733454162</id><published>2009-01-20T10:32:00.000-08:00</published><updated>2009-01-20T10:33:51.151-08:00</updated><title type='text'>Von Hunden und Pazifismus</title><content type='html'>Auf der Straße treffe ich einen netten und uns gegenüber sehr offenen Nachbar. Er hat einen jungen Hund bei sich, den ich zuvor nie bei ihm sah und so fragte ich nach. Tatsächlich ist er neu und erst sieben Wochen alt. „Ist ein Guter“, versichert er mir und fährt vor,  „Er beschützt mich“. Ich gucke ihn fragend an und so fängt er an zu erklären: „Er mag keine Araber.“ Meine Blicke werden wohl noch fragender, denn wieder fährt er nach wenigen Sekunden ohne ein Wort meinerseits fort, reduziert seine Stimme dabei allerdings auf ein Flüstern: „Da drüben sitzen drei. Als wir vorbei gingen, drehte er sich um und knurrte, er beschützt mich eben.“ Ich beuge mich zum Hund herunter: „Du kleiner Rassist!“ sage ich wohl wissend, dass ich wohl auch sein Herrchen damit meine und die Verniedlichung besser hätte weg lassen sollen. Nun schaut mich der Nachbar fragend an: „Man muss doch jetzt vorsichtig sein, nicht wahr?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Es ist doch immer das Gleiche“ stöhnt eine Arbeitskollegin am Morgen nachdem israelische Truppen in Gaza eine UN-Schule beschossen hatten in die Klasse stolpernd. Sie guckt mich an. „War ja klar, dass wir wieder als die Bösen dargestellt werden.“ Ich weise sie auf die vielen zivilen Opfer hin. „Die Hamas benutzt sie als Schutzschild, lagert Waffen in Kellern von Krankenhäusern. Was sollen wir denn machen? Aber dass die mal über die Raketen auf Sderot und Ashkelon schreiben, die nicht erst seit Kriegsanfang fliegen, kommt natürlich nicht in Frage.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Tausend Tote für nichts. Kinder und Frauen darunter. Das ist so unglaublich schrecklich. Warum das immer wieder passieren muss. Es führt ja doch zu nichts. Warum wir das nicht lernen. Ich verstehe das nicht, die Raketen fallen ja nicht seit gestern auf Sderot!“ erwidert mir ein Lehrer  meiner Schule auf einer Busfahrt meine Frage nach seiner Meinung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sitze mit einer befreundeten Studentin bei einem Bierchen. „Viele Israelis denken so: „Die Palästinenser im Gaza unterstützen nun mal die Hamas und diese kämpft mit unfairen Mitteln, was zu dadurch notwendigen Angriffen auf Schulen oder Krankenhäuser, vielen zivilen Opfern und letztlich auch zur humanitär schlechten Lage führt.“, was natürlich absoluter Blödsinn ist!“ erklärt sie mir. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das nur einige Stimmen aus meinem Umfeld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht leicht, mich im Moment den Fragen aus Deutschland zu stellen. Natürlich, die Bilder sprechen Wände. Kinder in Not und Todesangst, noch vom Zittern der letzten Angriffe erfasst, verletzt oder wegen des Verlustes eines Geliebten in von Trauer gelähmt. Bis jetzt weit über 1000 Tote und unzählige Verletzte. Jetzt ist eine Waffenruhe zustande gekommen. Eine die hoffentlich konstruktiv und nicht von beiden Seiten nur zum Lecken der eigenen Wunden genutzt wird, um für die kommenden Kämpfe „gerüstet“ zu sein. Das ist was die meisten hoffen. Auch die Israelis sind doch, soweit ich das mitbekomme und ich habe da natürlich und da bitte ich um Euer Verständnis, nicht den größten Einblick in die aktuelle Stimmungslage in der Bevölkerung, von der Grausamkeit in Gaza abgeschreckt. Abgeschreckt, nicht immer erschüttert oder von mir mit anderen Adjektiven zu beschreiben, die ein tiefes Mitgefühl implizieren. Gleichzeitig gibt es eine niemals zuvor so groß und aktiv dagewesene Kriegsgegnerschaft im Lande. Antikriegsdemonstrationen vor Allem in Tel Aviv finden größeren Anklang als gewohnt. Auch treten erstmals die Verweigerer des Dienstes an der Waffe in Erscheinung, die zuvor doch meist unsichtbar blieben. &lt;br /&gt;Ich traue mich nicht so recht die Frage nach dem aktuellen Stimmungsbild unter den Israelis zu beantworten.  Ich kenne nicht viele Meinungen. Man fragt ja auch nicht jeden sofort nach seiner Haltung und mit allen aus meinem näheren israelischen Umfeld habe ich auch nicht darüber gesprochen. Was bei den Zitaten deutlich wird ist, dass oftmals die Fronten sehr verhärtet sind, es aber auch andere Beispiele gibt und man sich nicht selten von der Welt nicht richtig verstanden fühlt. In welchen Anteilen sich das auch immer auf die Bevölkerung verteilt. &lt;br /&gt;Mit der Darstellung in den ausländischen Medien haben sie im Endeffekt auch nicht unrecht. Die Frage ist nur, ob die Vorwürfe rechtens sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es sind auch in der „Waffenruhe“, dessen Ende zum jetzigen Krieg beitrug, Raketen auf grenznahe Städte in Israel geflogen. Die Regierung unternahm lange nichts dagegen. Das machte die Bevölkerung, besonders in den betroffenen Regionen wie den Städten Sderot und Ashkelon, sauer. Es ist für die meisten Israelis nun mal eine der wichtigsten Aufgaben ihrer Regierung, für ihre Sicherheit zu sorgen und das tat sie in diesem Falle nicht genug. Doch auch Israel soll während der letzten Waffenruhe nicht inaktiv gewesen sein. Eine der grundlegendsten Forderungen der Hamas zu diesem besagten Waffenstillstand haben sie nicht erfüllt, nämlich die Öffnung der Grenzen. Etwas anderes ist soweit ich weiß nie offiziell bestätigt worden, Mordkommandos, die so sagt man in Nacht- und Nebelaktionen Führungsmitglieder der Hamas getötet haben sollen. Darüber sprach ich letztens mit einer jungen Kollegin. Sie rechtfertigt diese Taten damit, dass die Hamas mit den Kassams eindeutig die Zivilbevölkerung angreift, was blanker Terror sei, die israelischen Operationen aber richteten sich lediglich gegen die Mitglieder einer Terrororganisation. &lt;br /&gt;Auch die Bevölkerung Gazas war nicht mit der aktuellen Situation zufrieden. Viele sahen das Eindringen israelischer Einheiten und vor allem die nichterfolgte Grenzöffnung als Versagen der Hamas an. Auch diese hat als Regierung für den Schutz und die Verbesserung der Situation der Bevölkerung Sorge zu tragen. Also auch die Hamas stand anlässlich der auslaufenden Waffenruhe  unter Druck. &lt;br /&gt;Es ist schon was anderes diese Stimmen nicht aus den Medien, sondern von Freunden und Bekannten zu hören. Nie ist es mir in einem Konflikt so schwer gefallen Stellung zu beziehen. Entgegen vielen hiersiegen Vermutungen bedeutet meine Anwesenheit in Israel nämlich keine automatische proisraelische Haltung. Da muss ich mich dann doch das ein oder andere mal erklären&lt;br /&gt;Manche von Euch möchte ich daran erinnern, wie leicht es ist in Europa zu sitzen und Pazifist zu sein. Die Frage ist, ob ein pazifistisches Israel überhaupt bestand hätte. Gerade deswegen existiert hier ja eine solch veränderte Wahrnehmung und Haltung. Nicht selten kam ich mit meinem Pazifismus in Israel schon zum wanken. Bis jetzt hat allerdings keiner der Regierungen ihrem Sorgetragen gerecht werden können und eine Verbesserung der Lage erreicht. Nach Israel flogen bis Sonntag nicht mehr nur aus dem Gaza wenige, sondern viele und auch aus dem Norden vereinzelt Raketen. Dazu kommt die wiedergekehrte Angst, dass der Terror wieder los gehen könnte. Schlimmere Konsequenzen hatte das Handeln der Hamas für die von ihnen regierte Bevölkerung. Über 1000 Tote und viele mehr Verletzte sprechen für sich. &lt;br /&gt;Das lässt einen nach kurzen Ausflügen dann doch wieder zum Pazifismus zurückkehren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hoffnungsvolle Grüße,&lt;br /&gt;Euer Julius&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3851654111258748680-9103304314733454162?l=julius-in-israel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/feeds/9103304314733454162/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3851654111258748680&amp;postID=9103304314733454162' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/9103304314733454162'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/9103304314733454162'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/2009/01/von-hunden-und-pazifismus.html' title='Von Hunden und Pazifismus'/><author><name>Julius Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14398698543925629524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_hZdUJluJ2LM/SHDX5bqMMYI/AAAAAAAAABY/gwUE9BSRPOA/S220/Abi+Julius+0281.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3851654111258748680.post-2383952503941313076</id><published>2008-12-31T03:55:00.000-08:00</published><updated>2008-12-31T05:14:32.625-08:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;p&gt;Liebe Leser,&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich wünsche allen einen guten Rutsch und ein tolles neues Jahr.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich werde den größten Teil meines Folgenden hier in Israel verbringen. Es stehen Besuche aus Deutschland an, auf die ich mich sehr freue, aber auch sicherlich noch Vieles, was ich hier entdecken kann. Auch nehme ich mir für den Rest des Jahres vor eins oder mehrere Nachbarländer zu besuchen. Da wären Ägypten und Jordanien, aber auch die Westbank ist noch nicht ganz erkundet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zu Beginn habe ich mir in etwa bis hier hin eine Schonfrist gesetzt. Auf Arbeit hat sich alles so schnell und positiv entwickelt, dass diese Frist für diesen Bereich nicht annähernd galt, doch gibt es da andere Bereiche. Ich muss neben der Arbeit einfach noch mehr Zeit finden, die ich konstruktiv nutzen kann. Ob es nun eine durch Museumsbesuche oder der gleichen noch bessere Auseinandersetzung mit der Geschichte und Politik des Landes oder das Lernen von Hebräisch ist. Ein anderes Ziel ist es zudem noch, über die Arbeit hinaus Leute kennen zu lernen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mal schaun, ob ich das alles hinbekomme, aber man weiß ja wie das mit Vorsätzen ist. Ich habe allerdings auch noch 8 Monate hier, was eine ganze Menge ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Feiert schön, hierbei vor Allem die "Stufen" - Fete in Bislich zu nennen, bei der ich mir allerdings keine Sorgen mache und bleibt gesund,&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Euer Julius&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3851654111258748680-2383952503941313076?l=julius-in-israel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/feeds/2383952503941313076/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3851654111258748680&amp;postID=2383952503941313076' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/2383952503941313076'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/2383952503941313076'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/2008/12/liebe-leser-ich-wnsche-allen-einen.html' title=''/><author><name>Julius Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14398698543925629524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_hZdUJluJ2LM/SHDX5bqMMYI/AAAAAAAAABY/gwUE9BSRPOA/S220/Abi+Julius+0281.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3851654111258748680.post-5193177141463647444</id><published>2008-12-28T06:49:00.000-08:00</published><updated>2008-12-28T08:12:16.683-08:00</updated><title type='text'>Gegossenes Blei zu Weihnachten...</title><content type='html'>&lt;p&gt;Nein, das ist kein neuer oder nur hier zu Lande üblicher Brauch zu Weihnachten, sondern der Name der aktuellen Militäraktion, die sich für mich genau an das Ende von Weihnachten anschloss und für die Juden das finale Fest der Chanukkafeierlichkeiten überschattet. Oder überschatten sollte...?! Bei mir in der Schule, die sicherlich nicht repräsentativ für die Bevölkerung ist, gab es heute zumindest zum Chanukkafest jede Menge gute Laune, wobei ich bei den Mitarbeitern auch nicht ganz einschätzen kann was davon gespielt ist, denn die Kinder verstehen das ja nicht und feiern einfach nur Chanukka. Teo allerdings berichtete von seiner Schule, die auch sonderpädagogisch ist, dass viele Mitarbeiter viel und intensiv Radionachrichten verfolgten. So richtig kann ich die Folgen der Kriegsszenarien im Gazastreifen auf das Gemüt und Verhalten der Israelischen Bevölkerung also noch nicht nennen. Ein israelischer Bekannter schrieb uns eine SMS, dass wir unbedingt auf Busfahrten verzichten sollen, was für uns allerdings kaum möglich ist und sofern ich den heutigen Busalltag richtig beobachtet habe, auch für viele Israelis nicht. Oder ist es ihnen einfach egal? Ich meine wenn  jemand Profi im Umgang mit Terrorgefahr ist, dann doch die Israelis. Und vielleicht ist ihr Ergebnis, dass man es sich einfach nicht leisten kann auf jede Terrorwarnung zu reagieren. Man kann sich ja auch nicht die ganze Zeit Angst einreden und zu Hause bleiben, wer weiß denn auch wie lange der Krieg in Gaza noch geht! Auch bei kleineren Warnungen habe ich ein solches Verhalten schon beobachtet. Als vor 4 Wochen aus welchem Grund auch immer ein erhöhtes Risiko für die Altstadt Jerusalems ausgerufen wurde, kam einen Tag später eine Arbeitskollegin auf mich zu und erzählte mir, dass sie doch gestern seit langem wieder in der Altstadt einkaufen war. Die Warnung interessierte dabei anscheinend nur hysterische Touristen, oder Leute wie mich, die Einkäufe und Besorgungen dann einfach zwei Tage später machen. Gerade erzählt eine Mitfreiwillige von einer Soldatin aus ihrem Projekt, einem Internatsdorf, das natürlich Soldaten zum Schutz hat. Sie hat sie angerufen, um zu erfahren ob sie verlegt wurde und ja so ist es. Sie wurde in ein Dorf in der Nähe von Sterot geschickt, um dort für geregelte Abläufe in den Bunkern und solche Dinge zu sorgen. In solchen Momenten rückt der Krieg dann doch schon nahe. Wenn man mit jemanden telefoniert, der quasi im Kriegsgebiet ist. Fest steht, dass es sich mit mehr als 270 Toten um die Blutigsten Tage im Nahen Osten seit 1967 handelt!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da das aber erst am 27.12. passierte, hatte ich ein echt schönes Weihnachtsfest mit viel, viel gutem Essen und einer Menge Freunde, Wein, Bier und Party. Am 24. früh abends war ich zum ersten mal auf eigene Faust in der Westbank und zwar in Bethlehem. Dort war es "ganz nett" nicht mehr aber auch nicht weniger. Das Schönste war nicht die religiösen Geschehnisse zu sehen, sondern ein netter Zufall. So traf ich doch auf Morten, einem ehemaligen Freiwilligen von ASF, der jetzt für ein Jahr hier studiert und mit dem ich hier recht viel mache. Er hatte erst zwei Amerikaner angesprochen und dann als sie auf der Suche nach einem netten Kaffee scheitertern noch 4 Palästinenser im Gepäck, die bei der weiteren Suche helfen sollten. Sie führten uns dann nicht in ein klassisches Kaffee, sondern in eine Art Jugendtreff, der in einem Hinterhof war und trotz Plastikstühlen und kahlen Wänden irgenwie nett war. Die Jugendlichen waren jedenfalls sichtlich stolz drauf. Darin dann einen leckeren Kaffee und mit den Amerikanern und Morten zu uns in die Wohnung, da sie keine besonderen Pläne für den Heiligen Abend hatten. Außerdem waren drei Mitfreiwillige aus Haifa da und zwei aus Tel Aviv da und so war es ein netter und interessanter Abend. Am 25. dann ausschlafen und nachmittags offizielle Weihnukkafeier von ASF. Weihnukka ist wie Ihr Euch sicherlich denken könnt ein Mischwort aus Weihnachten und Chanukka. Es waren also Juden aus dem Freundeskreis von ASF anwesend und Christen und natürlich auch Nichtgläubige. Zusammen wurden  die Chanukkakerzen angezündet und Christstollen gegessen. Abends dann unser riesiges Weihnachtsmahl in der WG, welches dann noch für den rieseigen Brunch am 26. reichte und da wir allesamt für abends zum Essen bei einer Mitarbeiteren von ASF eingeladen waren, konnten wir sogar noch ein bisschen davon beim riesigen morgendlichen Mahl am 27.12. genießen, nachdem wir aus dem Club wieder da waren. Als wir dann gegen 14 00 Uhr aufstanden, lasen wir erstmals von den schrecklichen Geschehnissen in Gaza.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was es jetzt so richtig für mich hier bedeutet weiß ich noch nicht. Die Hamas kündigte wieder die Entsendung von Selbstmordattentätern an, was natürlich ein bisschen Angst macht, andererseits merkt man ja davon so auf den Straßen nichts. Im Moment geht es mir zumindest gut und meinen Mitfreiwilligen größtenteils auch.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liebe Grüße und Frohe Weihnachten wünscht Euch&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Julius&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3851654111258748680-5193177141463647444?l=julius-in-israel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/feeds/5193177141463647444/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3851654111258748680&amp;postID=5193177141463647444' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/5193177141463647444'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/5193177141463647444'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/2008/12/gegossenes-blei-zu-weihnachten.html' title='Gegossenes Blei zu Weihnachten...'/><author><name>Julius Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14398698543925629524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_hZdUJluJ2LM/SHDX5bqMMYI/AAAAAAAAABY/gwUE9BSRPOA/S220/Abi+Julius+0281.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3851654111258748680.post-2892501784534087697</id><published>2008-12-06T10:16:00.000-08:00</published><updated>2008-12-06T10:19:46.850-08:00</updated><title type='text'>Danke :)</title><content type='html'>Vielen Dank für die zahlreichen Glückwünsche. Ich bin sehr gut in mein einundzwanzigstes Lebensjahr reingerutscht. Am Donnerstagabend war ein cooles Konzert im „Yellow Submarine“, einem von der Jerusalem Foundation gegründeter Rockschuppen in Talpiot. Bin also bei leckerem Gitarrensound zwanzig geworden.  Danach noch ein Bierchen in der Wohnung. Am nächsten Tag kamen dann über den Tag verteilt viele Gäste und es gab Kaffee und nachher eine satte Brotzeit. Nach ein bisschen Vorglühen ging es dann später in den Club, ins „Bass“. War also alles sehr schön und so bedanke ich mich natürlich auch bei den Gästen, die hier waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis denne,&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Euer Julius&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3851654111258748680-2892501784534087697?l=julius-in-israel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/feeds/2892501784534087697/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3851654111258748680&amp;postID=2892501784534087697' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/2892501784534087697'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/2892501784534087697'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/2008/12/danke.html' title='Danke :)'/><author><name>Julius Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14398698543925629524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_hZdUJluJ2LM/SHDX5bqMMYI/AAAAAAAAABY/gwUE9BSRPOA/S220/Abi+Julius+0281.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3851654111258748680.post-7065732273988738928</id><published>2008-11-26T12:31:00.000-08:00</published><updated>2008-11-26T12:42:44.073-08:00</updated><title type='text'>Photos: Allgemein</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SS20sH7JqKI/AAAAAAAAAWo/Z59ON78FToA/s1600-h/DSCI0140.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; 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Von Montag bis Donnerstag meist von 8 bis 14:30 arbeite ich in dieser Schule für Sonderpädagogik. Die Schüler sind alle mehr oder weniger stark geistig behindert, was nicht selten körperliche Einschränkungen mit sich bringt. Nun könnt Ihr Euch gut vorstellen, dass es davon eine Menge zu berichten gibt. Ich werde jetzt jeden einzelnen Tag beschreiben:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jom Rischon (erster Tag – Sonntag)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonntag gilt es für mich früh aufzustehen. Anstelle des normalen Arbeitsbeginnes in der Schule, ist es am Sonntag meine Aufgabe, nach Gilo zu fahren. Das ist ein Stadtteil oder eher Vorort von Jerusalem, der allerdings nicht so weit von mit entfernt ist. Dort hole ich einen Schüler namens Jossi ab. Seine Mutter nennt ihn Joschi, was damit zu tun haben könnte, dass es im Hebräischen einen Buchstaben gibt, der sowohl s als auch sch bedeuten kann und es Doppelbuchstaben nicht gibt. Es schreibt sich also beides gleich. Ihm soll ich das Busfahren zur Arbeit beibringen. In der letzten Schulzeit werden die Schüler nach Möglichkeit schon in ein Arbeitsleben eingebunden. Das heißt, dass sie ein zwei Tage die Woche schon zu einem Job fahren. Ich fahre mit Jossi zu einer privaten Fortbildungsstädte, die von Jeckes gegründet wurde. Jeckes sind hier Juden mit deutscher Herkunft, die den Ruf haben, sehr ordnungs-  und pünktlichkeitsfanatisch zu sein, was nicht gerade der israelischen Mentalität ähnelt. Dort soll Jossi die Kaffeecken, die überall im Gebäude sind, aufzuräumen und jegliche zur Verfügung stehende Ressource, wie Kaffee, Kekse oder Wasser, aufzufüllen. Das werde in der Anfangszeit wohl mehr ich machen, denn die Arbeit „muss“ gemacht werden und werde dann versuchen ihm Stück für Stück die Aufgaben zu übergeben, damit er Mitte des Schuljahres (die Schule hat mir keine Zeitvorstellung genannt) dann alleine busfahren und arbeiten kann. &lt;br /&gt;Danach gehe ich in „meine Klasse“: Kita schel Joana – Joanas Klasse. Das ist die Klasse mit den schwierigsten Schülern. Die sechs Jungen und Mädchen im Alter von 13-21 sind im Vergleich zu den anderen weit aus mehr mental eingeschränkt und benötigen mehr Hilfe und vor allem Aufsicht. Ein Schüler hat zum Beispiel durch seine Krankheit eine verdrehte Wahrnehmung von richtig und falsch. Man kann ihn mit Worten nur in den seltensten Fällen davon überzeugen irgendetwas zu lassen oder mit etwas aufzuhören was falsch ist. Meistens muss man ihn wegtragen nachdem man seine Hand aus den Haaren seiner Mitschüler oder auch recht oft den meinigen Haaren befreit hat oder im Streichelzoo ein Tier vor seiner fest zupackenden Hand gerettet hat. Das lässt ihn jetzt nicht als sonderlich sympathisch erscheinen, auch mir geht das manchmal so. Man muss sich immer im Klaren sein, dass er dafür nicht viel kann. Wie fiel Boshaftigkeit neben seinem Syndrom wirklich in ihm steckt weiß man ja nicht. Also muss man es schaffen immer wenn er dann mal eine positive Sache macht, sofort umzuschalten und, was auch immer er zuvor gemacht hat, drauf einsteigen. Das Nahziel in der Arbeit mit ihm ist es, dass er sich auch über Dinge freuen und lachen kann, die nicht damit zu tun haben, dass sich jemand verletzt oder weh getan hat oder dass jemandem etwas runtergefallen ist oder wegen seiner Attacken anfängt zu weinen. Ihn während des Unterrichts zu bändigen ist schwer und meine Aufgabe. Auch mit Jonathan habe ich viel zu tun. Er ist aufgrund einer Krankheit im Alter von drei Jahren auf dem damaligen Stand stehen geblieben und heute ein 1,75 großes, sehr athletisch gebautes und starkes Kleinkind. Vor allem ist er aber süß. Immer auf der Jagd nach Essen und Leuten mit denen er seine Ich-berühre-deine-Nase-Spielchen machen kann. Für diese finden sich nicht viele, da er meist viel sabbert. Er stürzt sich also vornehmlich auf neue Mitarbeiter oder Besucher, die ihn noch nicht kennen. Des Weiteren bin ich viel mit Adam beschäftigt. Er ist Autist. Er hat in seinem Gesicht einen großen, sich über Nase, Mund und Kinn hinstreckenden, roten Fleck mit Pickeln, die er nach Angaben einer Kollegin auch auf der Innenseite seiner Kopfhaut hat, was ihn geistig weiter einschränkt. Neben seiner Berührungsangst ist vor allem seine Faulheit eine Sache an der wir Arbeiten. Dazu aber unter Montag!&lt;br /&gt;Auch bin ich für Wickeln, normale Klogänge, Sabber und Rotze wegwischen und Essen eingeben zuständig, wo sich das ganze Kollegium unserer Klasse reinteilt. Essen gibt es zweimal am Tag. Um halb zehn Frühstück und um halb eins Mittagessen. Meistens gebe ich Jonathan das Essen ein, manchmal passe ich aber auch auf, dass Chen, der als erstes beschriebene Junge, der alleine isst, nicht mit seinem Essen umher schmeißt. Beendet wird der Sonntag im so genannten Snuselraum. Dieser soll Intimität und Ruhe ausstrahlen. Neben der dort meist stattfindenden Einzeltherapie geht  unsere Klasse als einzige auch zusätzlich noch geschlossen dorthin. Der Raum ist komplett mit Matratzen ausgelegt und hat keine Fenster. Die Wände sind mit Vorhängen behangen. Das Ganze in weis. In dem kleinen Raum gibt es dann eine Reihe von Lichtspielen und Dinge wie Kissen, die bei Druck zu vibrieren beginnen.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jom scheini (zweiter Tag – Montag)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 20 vor acht verlasse ich das Haus und warte vor meiner Türe, dass Assi mich abholt. Er ist auf den Bildern durch seine kräftige Figur zu erkennen. In der Schule sorge ich dann mit dafür, dass alle Kinder aus den Kleinbussen heile ins Schulgebäude kommen und bringe meine Schüler auch in den Klassenraum. Dort wird dann viel Musik gehört und gesungen, während immer jeweils ein Kind auf der Toilette ist und gewickelt wird oder sein morgendliches Geschäft erledigt. Wenn ich von Singen spreche heißt das, dass nur die Betreuer singen, denn in meiner Klasse spricht kein einziger Schüler. Nur Adam ab und zu Wortweise. Nach dem Frühstück habe ich dann meine erste Pause, während die Kinder in der Pausenhalle und auf dem Schulhof sind. Danach gibt es eine Art Open-Space. Die Kinder werden nach ihren Bedürfnissen unabhängig ihres Klassenverbandes in verschiedenste Workshops eingeteilt. Da gibt es Sport, Physiotherapie, Malen, Musik, Snuselraum, Logopädie, Vorbereitungskurs: in einem Jahr ist meine Schulzeit vorbei, Vorbereitungskurs: Leben in einer Wohnung usw. Ich bin in dieser Zeit erst mit Adam im Snuselraum. Ich versuche mit ihm zu erarbeiten, dass er Menschen zur Begrüßung die Hand gibt. Danach bin ich wieder mit Adam unterwegs. Basketball soll seine Faulheit ein bisschen besiegen und ihn zum Bewegen bringen. Am Anfang jeder Stunde ist er sogar noch zu faul den Ball direkt vor seinen Füßen aufzuheben um ihn dann zu werfen, was er ganz gerne macht. Am Ende unserer Stunde, bückt er sich sogar schon nach Bällen, die ich ihm per Fuß zupasse. Ich hoffe, dass die Entwicklung, die in jeder Stunde steckt sich immer schneller vollzieht und es danach zu einer dauerhaft gesteigerten Bewegungsbereitschaft kommt. Meine letzte Stunde im Open-Space widme ich dann der Musik. Es gibt einen Schüler, der sehr gerne und gut auf der Tambuca trommelt. Und mit gut meine ich echt gut. Mein Wunsch ist es, die Motorik, die hinter der Trommelei steckt auch auf andere Felder zu übertragen. Der erste Schritt ist dabei ihn auf einem Drumset spielen zu lassen. Bin gespannt wie sich das entwickelt. Auch ich kann mich in dieser Stunde auf Klavier, Gitarre und natürlich Trommel austoben und habe viel, viel Spaß.&lt;br /&gt;Diese Kurse im Open-Space habe ich mir selbst überlegt und mir die Schüler ausgesucht. Das zeigt, welches Vertrauen mir in der Schule vom Kollegium entgegen gebracht wird und wie offen es für Vorschläge ist. Auch bei kleineren Dingen herrscht eine offene Sprache, bei der einem was gesagt wird, was man anders machen kann oder soll aber auch selber Vorschläge machen kann. &lt;br /&gt;Danach Essen und direkt danach, also etwas früher, Schluss. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jom Schlischi (dritter Tag – Dienstag)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Tag beginnt im Streichelzoo, in den die morgendliche Begrüßungsprozedur mit der Klasse verlegt wird. Nach dem Frühstück und einer Stunde im Garten geht es nach einem nach vorne verlegtem Mittagessen  ins  Schwimmbad. Dort wird nur vereinzelt spezielle Therapie betrieben. Mehr gehen wir spontan auf die Kinder ein und scherzen mehr. Eine gelockerte Stimmung in der die Schüler sicherlich auf die spielerische Art etwas lernen. Danach in die Schule zurück und schon ist Schluss. Daran wird deutlich wie schnell die Tage in der Schule vergehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jom Revii (vierter Tag – Mittwoch)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgens ist Fußball. Dafür kommt extra ein Lehrer einer anderen Schule vorbei. Dieses Projekt wird von Hapoel Tel Aviv unterstützt, was eine große Mannschaft in der ersten Liga Israels ist. Am Ende des Schuljahres gibt es ein Spiel gegen eine arabische Schule für Sonderpädagogik und eine Fahrt nach Tel Aviv, wo wir uns mit  dem Team von Hapoel treffen und mit ihnen ein bisschen spielen. Danach helfe ich beim Frühstück in meiner Klasse. Nach der danach folgenden Pause laufe ich mit Robin, der Kollegin aus dem Streichelzoo und sechs Schülern aus verschiedenen Klassen, zu einem Altenheim in der Nähe. Dort machen wir immer ein kleines Programm für die Bewohner. Nehmen Tiere mit und erzählen was über sie oder Basteln was zu einem bestimmten Tierthema. Ein schöner Kontakt für beide Seiten. Es folgt Mittagessen und Arbeiten im Garten, bevor dann Schluss ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jom Chamischi (fünfter Tag – Donnerstag)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Direkt nach Ankunft an der Schule suche ich die meistens so sechs bis acht Schüler zusammen, die mitkommen und verfrachte sie in den Kleinbus und fahre mit ihnen und Schaol, einem Lehrer einer anderen Klasse, zur Armee (Zawa). Dort bekommen die Schüler ein Armeehemd angezogen und helfen in der Küche. Mein Job ist es dabei auf sie aufzupassen, aber vor allem ihnen die Arbeit zu verschaffen. Meistens sind die Soldaten nicht auf uns vorbereitet und so ist es manchmal ein bisschen schwierig aber dennoch spaßig. Wieder in der Schule, helfe ich beim Mittagessen und die Woche wird dann im Snuselraum abgerundet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ich hoffe, dass ihr jetzt eine kleine Vorstellung von meiner Arbeit habt. Musstet ja auch genug dafür lesen.&lt;br /&gt;Ich hoffe, dass man raushört, wie viel Spaß mir die Arbeit macht und wie mir die Kinder bereits jetzt am Herzen liegen. Auch ein tolles Kollegium sorgt dafür, dass ich gerne zur Arbeit gehe. Es unterstützt mich beim Hebräisch lernen und allen anderen Dingen genau im richtigen Maße. D.h. für mich, dass sie mir immer helfen, wenn ich Hilfe brauche, dass sie mich aber auch manchmal alleine lassen und ich mich selber durchbeißen muss und mir einen eigenen Eindruck machen kann. Meine Klasse konnte ich mir quasi selber raussuchen. Ich habe erst in jeder Klasse einen Tag verbracht und habe mich danach entschieden. Warum es die vermeintlich schwierigste Klasse geworden ist fragen mich viele, auch in der Schule. Ich hatte einfach das Gefühl, dass ich dort am hilfsreichsten bin und so war die Entscheidung schnell gefällt und ist bis jetzt noch nicht bereut. &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3851654111258748680-5833000661540792204?l=julius-in-israel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/feeds/5833000661540792204/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3851654111258748680&amp;postID=5833000661540792204' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/5833000661540792204'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/5833000661540792204'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/2008/11/beit-rachel-straus-schule-rachel-straus.html' title='Beit Rachel Straus (Schule Rachel Straus)'/><author><name>Julius Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14398698543925629524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_hZdUJluJ2LM/SHDX5bqMMYI/AAAAAAAAABY/gwUE9BSRPOA/S220/Abi+Julius+0281.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3851654111258748680.post-5079260162984251759</id><published>2008-11-26T12:20:00.000-08:00</published><updated>2008-11-26T12:28:57.011-08:00</updated><title type='text'>Photos: Beit Rachel Strauss</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SS2xD1b8i3I/AAAAAAAAAV4/vRX5c-3bnMw/s1600-h/DSCI0167.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; 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margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 239px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SS2vUNFxwlI/AAAAAAAAASw/5YBQFRsNCzM/s320/DSCI0146.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5273063500366856786" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist ein wahnsinniges Projekt. Wir dürfen ältere Menschen zu Hause besuchen, die auf irgend eine Art und Weise durch den Nationalsozialismus leiden oder gelitten haben. Mir sind zwei Damen „zugeteilt“. Charlotte Geiger und Edith Kraus (s. Bild). Sie haben beide Verschiedene Geschichten. Die eine ist bereits 1933 aus Berlin nach Palästina geflohen und hat somit den gesamten Aufbau des Landes miterlebt und die andere war drei Jahre in Theresienstadt und wurde nur nicht weiter nach Auschwitz transportiert, weil sie im Ghetto als Pianistin arbeitete und somit den Direktor für Freizeitgestaltung im Ghetto kannte, der ihr zweimal half und sie von der Liste nehmen lassen konnte. &lt;br /&gt;Es ist herrlich zu sehen, wie eine Beziehung zwischen ihnen und mir wächst. Besonders zwischen Lotte und mir läuft es sehr gut. Sie ist für ihr Alter von 94 Jahren noch erstaunlich fit und sehr diskussionsfreudig, belesen und witzig. Ihr lese ich vor und mache ihr Kaffee und Kuchen. Auch gehen wir oft spazieren. Selbst “Wer wird Millionär” haben wir schon zusammen geschaut. &lt;br /&gt;Bei Frau Kraus gibt es immer ein sattes Kaffeetrinken mit Wurst-  und Käsestullen, was ihre Haushaltshilfe uns bereitet. Mit ihr rede ich viel über ihre Vergangenheit. Wir sprechen über ihre Zeit in Theresienstadt, ihre Karriere als Pianistin und unsere Familien. Auch hören wir sehr gerne zusammen Musik, vornehmlich Klaviermusik, da ich entscheiden darf und ich diese immer wieder auswähle, weil es so faszinierend ist, ihre Finger während des Hörens zu betrachten. Sie spielen in der rechten Hand jeden Ton mit. Die linke ist durch einen Schlaganfall in ihrer Feinmotorik gestört, weswegen sie ihren in der Wohnung stehenden Steinway auch nicht mehr spielt. Aber auch als ich ihr letztens als Überraschung meine CDs mitgebracht habe, die vornehmlich aus Violinmusik besteht und sie sich für Tschaikowskis Violinkonzert entschied, war sie mit ganzem Körper dabei. &lt;br /&gt;In diesem Arbeitsbereich wird noch viel passieren. Viele interessante und sicherlich auch immer intimer werdende Gespräche wird es geben und ich lerne eine Person, die fast fünf mal so alt ist wie ich und unfassbar viel erfahren hat, gut kennen. &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3851654111258748680-8554040956081630103?l=julius-in-israel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/feeds/8554040956081630103/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3851654111258748680&amp;postID=8554040956081630103' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/8554040956081630103'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/8554040956081630103'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/2008/11/offene-altenarbeit.html' title='Offene Altenarbeit'/><author><name>Julius Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14398698543925629524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_hZdUJluJ2LM/SHDX5bqMMYI/AAAAAAAAABY/gwUE9BSRPOA/S220/Abi+Julius+0281.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SS2vUNFxwlI/AAAAAAAAASw/5YBQFRsNCzM/s72-c/DSCI0146.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3851654111258748680.post-6821058028050745734</id><published>2008-11-26T12:00:00.000-08:00</published><updated>2008-11-26T12:18:27.448-08:00</updated><title type='text'>Beit Ben Yehuda (Das Haus des Ben Yehuda)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SS2u39nCBQI/AAAAAAAAASo/s8TY3deGzX8/s1600-h/DSCI0169.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 239px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SS2u39nCBQI/AAAAAAAAASo/s8TY3deGzX8/s320/DSCI0169.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5273063015175030018" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SS2u3mQ-K6I/AAAAAAAAASg/I3JWLlVrehY/s1600-h/DSCI0098.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 239px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SS2u3mQ-K6I/AAAAAAAAASg/I3JWLlVrehY/s320/DSCI0098.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5273063008908487586" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hierbei handelt es sich um eine so genannte Begegnungsstätte, die von uns Mitarbeitern liebevoll “Ben” genannt wird. Jugendliche aus aller Welt sollen durch Veranstaltungen oder auch nur durch zufälliges Aufeinandertreffen durch zeitgleiche Belegung von  Zimmern zueinanderkommen. Es ist also eine Mischung aus einem Seminarzentrum und einem Gästehaus. Es verfügt sowohl über Zimmer und  Betten, als auch über Seminarräume. Es werden Sprachkurse für Iwrit und Arabisch, Zeitzeugengespräche und andere Veranstaltungen angeboten. Die Begegnungsstätte inklusive des Gästehauses liegt unmittelbar hinter dem ASF-Büro Israel. Ich arbeite also im Büro und gleichzeitig auch fürs Gästehaus. Kommt zum Beispiel eine Reisegruppe, wird sie von meinem Mitarbeiter Marco oder mir empfangen. Finden Veranstaltungen statt,  bereiten wir sie vor und betreuen sie und ihre Protagonisten, wie zum Beispiel die Zeitzeugen. Marco, der für dieses Projekt 30 Stunden/Woche zur Verfügung hat, erledigt noch eine Menge Bürokram, während meine 5 Wochenstunden meist durch die Veranstaltungen gefressen werden. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;Hier habe ich variable Arbeitszeiten, wobei sie sich meist nach Veranstaltungsterminen richten. Man kann sich dennoch noch sehr viel selbst einteilen oder die Zeiten mit Marco absprechen. Insgesamt ist es hier ein sehr entspanntes und durch die Begegnung mit vielen Jugendlichen, Zeitzeugen und anderen Referenten interessantes Arbeiten. Durch die Projektorientiertheit in meiner Arbeit wird es auch nicht langweilig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3851654111258748680-6821058028050745734?l=julius-in-israel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/feeds/6821058028050745734/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3851654111258748680&amp;postID=6821058028050745734' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/6821058028050745734'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/6821058028050745734'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/2008/11/beit-ben-yehuda-das-haus-des-ben-yehuda.html' title='Beit Ben Yehuda (Das Haus des Ben Yehuda)'/><author><name>Julius Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14398698543925629524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_hZdUJluJ2LM/SHDX5bqMMYI/AAAAAAAAABY/gwUE9BSRPOA/S220/Abi+Julius+0281.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SS2u39nCBQI/AAAAAAAAASo/s8TY3deGzX8/s72-c/DSCI0169.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3851654111258748680.post-4237554623762336971</id><published>2008-10-27T08:39:00.000-07:00</published><updated>2008-10-27T08:40:55.047-07:00</updated><title type='text'>Meine/Unsere Wohnung:</title><content type='html'>Das Haus hat vier Etagen, keinen Aufzug und eine Wohnung für ASF-Freiwillige im vierten Stock. Doch das geht besser, als sich das jemand wie ich, der die meiste Zeit seines Lebens in einem Einfamilienhaus wohnte, indem der Weg in den Keller schon als eine Strecke angesehen wurde, vorzustellen pflegt. Oben angekommen die halb linke Tür sind wir. Emilie, Marco, Teo und meine Wenigkeit.  Wenn man reinkommt, erstreckt sich auf der linken Seite die Küchenzeile, die sich in den Wäschebereich, bzw. wenn Besuch da ist den Besucherbereich, fortsetzt. Die Küche ist nur durch einen Bogen vom Ess-und Wohnzimmer getrennt, was ein Raum ist.  Der Esstisch links und der Wohnzimmertisch mit Couches und Nagila (örtliche Bezeichnung für Wasserpfeife) rechts. Kommt man aus der Küche und läuft durch den Wohnbereich geradeaus weiter, so kommt Teos Zimmer. Geht man aber links, so betritt man einen L-förmigen Flur, den Ihr Euch jetzt nicht zu groß vorstellen dürft. Links Markos Zimmer, geradeaus Das Badezimmer rechts Emilies Zimmer und rechts, rechts meins. Ich betrete mein Zimmer und stehe in einer Ecke. Links Nachttisch und Bett, geradeaus Schrank. Und den dürft Ihr Euch jetzt mal groß vorstellen. So groß, dass es quasi Keller und Dachboden der WG zugleich ist. Allmöglichen Krams, den wir nirgens unterbekommen, landet in ihm. Das führt zu einer Sammlung von Klopapiervorrat, Strandspielzeug der Vorgänger, Bettzeug, Nagila-Ersatzteilen und schließlich dann auch noch meinen wenigen Anziehsachen. Neben seiner Größe ist seine wichtigste Eigenschaft seine Hässlichkeit, was mich wahrscheinlich dazu bringen wird, einen Vorhang aufzuhängen, um ihn zu verstecken. Mal sehen, ob ich das auch in die Tat umsetze. An der gegenüberliegenden, anderen kurzen Wand, ist das Fenster. Unter ihm links die Kopfseite meines Bettes, rechts in der Ecke der Schreibtisch. (Alle farbigen und auffallend schön weißen Elemente an den Wänden sind selbstverständlich von uns gemalert.)&lt;br /&gt;In der WG herrscht bis jetzt gute Stimmung. Wir verstehen uns und es gab bis dato wenig Spannungen.  Ich bin gespannt ob unser System einer recht umfangreichen Haushaltskasse, aus der fast alle Lebensmittel bezahlt werden, aufgeht oder ob es doch zu einer von mir gehassten Einzelversorgung kommt, in der jeder ein Kühlschrankfach für sich hat und das Gemeinschaftsgut aus Nudeln und Reis besteht. Durch die gemeinsamen Lebensmittel kochen wir auch recht oft zusammen. Spül-Plan? Bis jetzt nicht. Jeder der kocht, muss schon mal nicht abwaschen und das bin nicht selten ich. Ansonsten haben wir nur zwei Putzaktionen. Den Boden wischen und das Bad putzen. Und da haben wir dann auch einen Plan. Ich bin also gespannt ob das sehr regelarme Leben weiter so klappt. Wäre natürlich schön und vor allem entspannt. &lt;br /&gt;&lt;p&gt;Was auch super ist, dass wir genug Platz für Besuch haben...also wen das jetzt ansprechen sollte: "Komm ruhig vorbei!"&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3851654111258748680-4237554623762336971?l=julius-in-israel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/feeds/4237554623762336971/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3851654111258748680&amp;postID=4237554623762336971' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/4237554623762336971'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/4237554623762336971'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/2008/10/meineunsere-wohnung.html' title='Meine/Unsere Wohnung:'/><author><name>Julius Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14398698543925629524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_hZdUJluJ2LM/SHDX5bqMMYI/AAAAAAAAABY/gwUE9BSRPOA/S220/Abi+Julius+0281.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3851654111258748680.post-3053943092737412040</id><published>2008-10-27T08:34:00.000-07:00</published><updated>2008-10-27T08:39:27.385-07:00</updated><title type='text'>Photos: Mein Zimmer</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SQXggIE4xlI/AAAAAAAAASY/SwvU5QF7UAk/s1600-h/DSCI0023.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; 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Das liegt im Süden Jerusalems und ist eine vielseitige Gegend. Neben den ruhigen Straßen, wie der Bet Lehem Road, in der ich wohne, wird die Umgebung hier von Kleinindustrie und in seinem Westen auch von zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten geprägt. Was mich zunächst wunderte, war, dass in der Bet Lehem Road viele dunkelhäutige Menschen Wohnen. Erst dachte ich an äthiopische Christen, die mir aus der Altstadt bekannt waren, doch tragen die meisten Männer unter ihnen eine Kippa. Wo Auf der Arbeit habe ich nachgefragt und herausgefunden, dass es ebenfalls Juden aus Äthiopien gibt. Sie sind jedenfalls sehr nett  und grüßen fleißig auf der Straße. Auch haben sie mich für Freitag auf den Fußballplatz eingeladen, der auch auf einem Bild zu sehen ist.&lt;br /&gt;Zum großen und günstigsten Supermarkt und meiner daneben liegenden Schule läuft man im normalen Tempo knappe 20 min. Morgens zur Schule also meistens etwas schneller. Morgen werde ich zum ersten Mal mit dem Auto mitgenommen. Mal sehen ob das überhaupt was bringt. Die Zugangsstraße zur Schule ist nämlich klein und neben der Schule für Jugendliche mit Behinderung, sind auch noch zwei andere Schulen und somit morgens viele Eltern, Busse und für viele meiner Schüler Taxis, die eine schnelle Anfahrt unmöglich machen. Mittags ist das Verkehrschaos ein wunderbar zu beobachtendes Spiel. Wenn ich morgen also mitgenommen werde, werde ich den Rückweg trotzdem zu Fuß antreten. Alles andere dauert nämlich länger. Israelis lassen ihrem Temperament auf der Straße freie Hand. Sie hupen, schimpfen und drängeln was das Zeug hält und verlieren nicht selten die Nerven, wenn die Stadt mal wieder verstopft ist.  &lt;br /&gt;Das ASF-Büro und das angeschlossene Gästehaus sind auch in der Nähe. In eine andere Richtung dauert der Weg dorthin auch etwa 20 Minuten. Auch Frau Geiger, eine der älteren Damen, die ich besuche, lebt dort. In die Altstadt braucht man  zu Fuß  45 Minuten und die Innenstadt je nach Busangebot zwischen einer 20 und 45 min. &lt;br /&gt;Ich bin sehr zufrieden mit der Lage der Wohnung. Sie ermöglicht mir kurze Strecken zur Arbeit und zu den wichtigsten Besorgungen und ist zudem schön ruhig. Der Weg in die Innen- und Altstadt ist leicht ertragbar. &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3851654111258748680-2709869908860232248?l=julius-in-israel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/feeds/2709869908860232248/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3851654111258748680&amp;postID=2709869908860232248' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/2709869908860232248'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/2709869908860232248'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/2008/10/wohngegend.html' title='Wohngegend'/><author><name>Julius Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14398698543925629524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_hZdUJluJ2LM/SHDX5bqMMYI/AAAAAAAAABY/gwUE9BSRPOA/S220/Abi+Julius+0281.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3851654111258748680.post-8535778588338556340</id><published>2008-10-27T08:04:00.000-07:00</published><updated>2008-10-27T08:17:06.596-07:00</updated><title type='text'>Photos: Wohngegend</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SQXbObj5-QI/AAAAAAAAARI/WY-kMwSRPuc/s1600-h/DSCI0177.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 239px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SQXbObj5-QI/AAAAAAAAARI/WY-kMwSRPuc/s320/DSCI0177.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5261852780615301378" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SQXbONRYUQI/AAAAAAAAARA/ZB7ZxDECeuQ/s1600-h/DSCI0176.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 239px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SQXbONRYUQI/AAAAAAAAARA/ZB7ZxDECeuQ/s320/DSCI0176.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5261852776779501826" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SQXbOJxWToI/AAAAAAAAAQ4/sw4zDsmR5jE/s1600-h/DSCI0175.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; 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Das sagt eigentlich schon alles. Es ist nicht wirklich Stress aber viel zu tun ist auf jeden Fall. Die Arbeit strengt sehr an, weil es nicht zu letzt sehr viel Konzentration erfordert, trotz der Sprachbarriere mit den Schülern mit Behinderung zu kommunizieren. Am ersten Tag war es sehr, sehr schwer, doch Tag für Tag merkt man sich wer gerne über welches Thema redet. Und wenn man das weiß, dann klappt es schon viel besser.  Oft stellen sie täglich die selben Fragen und sind auch jedesmal mit den selben Antworten zufrieden.  So kann man step by step die Gespräche erweitern, sofern das mit dem bestimmten Schüler möglich ist. Die Mitarbeiter sind supernett… wenn auch manchmal ein bisschen faul oder ängstlich sich der englischen Sprache zu bedienen. Aber das tut meinem Hebräisch vielleicht auch gar nicht so ungut, wenn ich mich ein bisschen mit ihm durchbeißen muss. Meine älteren Damen, Frau Geiger und Frau Krauss, die ich regelmäßig besuche habe ich noch nicht vollständig kennengelernt. Heißt: Frau Geiger schon, Frau Krauss nicht. Dieser Teil meiner Woche wird mir auf jeden Fall großen Spaß bereiten. Frau Geiger ist eine 94-jährige Powerfrau! Also wenn ich mal so alt werden sollte, kann ich mir nur wünschen, noch so fit zu sein. Bei ihr wird meine Hauptaufgabe das Vorlesen sein. Frau Geiger Kann nur unter großer Anstrengung selber lesen und das tut sie meistens schon morgens bei der Zeitung. Eine sehr interessante Aufgabe. Gelesen werden viele Briefe, alte wie neue,  Bücher über Israel und englische Romane. Selten ist da wohl ein Buch in der deutschen Sprache dabei. Fast nur englisch. Tut also auch meinem Englisch gut. Reden tun wir untereinander auf Deutsch. Wenn ihr ein Wort nicht einfällt, bedient sie sich dem Englischen, welches  durch ihr Leserepertoire stärker ist als ihr Deutsch, obwohl sie bis zu ihrem 18 Lebensjahr in Berlin lebte. Soviel zu Frau Geiger. Auf Frau Krauss darf ich weiterhin gespannt sein. Wahrscheinlich und so hoffe ich auch, kommt es Dienstag zu einem ersten Treffen mit ihr. Wohnen tue ich jetzt in einer WG. Beit Lehem Road (oder Bethlehemstraße) 135 in Jerusalem (Talpyot). Eine vierer WG mit Emilie Körber, Marco Murch und Teo Klug. Die Wohnung und Konstellation ist bis jetzt super. Wir haben schon ein bisschen gestrichen und Kleinigkeiten in der Wohnung repariert, was sie noch schöner macht, als sie eh schon ist :D . Mein Zimmer ist nahezu schon fertig eingerichtet. Habe mir auf dem Arabischen Markt in der Altstadt einen Wandteppich gekauft, der die anfangs sehr kalt und steril wirkenden Wände zumindest Teilweise wohnlicher werden lässt. Und für den Rest werde ich die auf Grund von Sukot (Laubhüttenfest) entstehenden freien Tage nutzen, um zu streichen. Ich hoffe dass bei Euch auch alles in Ordnung ist und verabschiede mich hiermit.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Werde mich schon bald wieder mit Photos von Arbeit Wohnung und Mitbewohnern melden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;Bis dann&lt;br /&gt;Euer Julius&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3851654111258748680-6853516136781375964?l=julius-in-israel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/feeds/6853516136781375964/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3851654111258748680&amp;postID=6853516136781375964' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/6853516136781375964'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/6853516136781375964'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/2008/10/mal-wieder-was-von-mir.html' title='Mal wieder was von mir...!'/><author><name>Julius Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14398698543925629524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_hZdUJluJ2LM/SHDX5bqMMYI/AAAAAAAAABY/gwUE9BSRPOA/S220/Abi+Julius+0281.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3851654111258748680.post-6135984824956248069</id><published>2008-09-20T12:47:00.000-07:00</published><updated>2008-09-20T12:52:00.188-07:00</updated><title type='text'>toda raba Daniel / vielen Dank Daniel</title><content type='html'>Auf Aufregendes folgt Aufregenderes… . So ist mein Leben wohl im Moment am besten zu beschreiben. Für dieses Wochenende hat der Seminarplan ein so genanntes Hostweekend vorgesehen. Teo und ich wurden einem Studenten aus Jerusalem zugeteilt. Mit ihm haben wir uns am Freitag um 16:00 Uhr verabredet und er ist entgegen der israelischen Mentalität sogar pünktlich zu unserem Treffpunkt in der Weststadt gekommen. Allerdings bat er uns in seinem zweiten Satz darum es nicht als unhöflich aufzufassen wenn er nochmal kurz weg wäre, ein Mädchen kam um die Ecke und er verabschiedete sich mit den Worten, dass er kurz mit seiner  Freundin reden müsse und wir noch ein bisschen herumlaufen sollen.  Teo und ich schlenderten also die Einkaufsstraße herunter, die wegen des unmittelbar bevorstehenden Sabbats in Aufbruchsstimmung war. Viele Läden schlossen und Kellner begannen die Tische abzuwischen. Wir besorgten uns im Kiosk ein Bier und als der Verkäufer mitbekam, dass wir Deutsche waren und wir ihm erzählten, dass wir ein Jahr bleiben würden, bat er uns eine Zigarette an, um ein bisschen mit uns zu quatschen und uns von seiner Zigarettenmarke zu überzeugen. Das ist typisch israelisch möchte ich sagen. Man kann mit fast jedem ein Gespräch anfangen und trifft dabei viele nette Leute, die einem sofort ihre Hilfe anbieten. Nach dieser netten Unterhaltung sind wir dann weiter gezogen und haben eine wahnsinnige Entdeckung gemacht: eine Seitenstraße war voll mit Stühlen auf denen so ca. 100 junge Menschen saßen, getrunken und geredet haben. Der Witz der ganzen Sache war allerdings, dass in der Mitte des Ganzen ein DJ live auflegte. Und zwar nicht in Caféhaus angemessener Lautstärke, sondern eher in Diskolautstärke. Dort saßen wir dann auch eine Weile und warteten weiter auf Daniel, so hieß nämlich unser Host. Nach geschlagenen 1 ½ Stunden kam er dann auch und entschuldigte sich für sein Wegbleiben. Warum das kurze Gespräch so lange gedauert hat? Er hatte sich in diesem von seiner Freundin getrennt. Er erzählte uns dann etwas von einer roofparty und bat uns ihm zu folgen. Nach ein paar Minuten hörte man dann schon laute Elektromukke auf der Straße. Wir gingen in ein Haus bis nach ganz oben, öffneten die Tür und standen mitten in einer Party, die auf dem Dach eines Hauses stattfand. Dass es erst kurz vor sechs war störte dabei niemanden (siehe Bierflaschen). Eine solche Atmosphäre habe ich noch nie erlebt. Sonnenuntergang + Ausblick auf die Stadt + Elektromusik von einem DJ-Team + viele individiduelle und nette Leute und dabei auch noch tanzen? Einfach nur genial! Aber ich denke mal, dass die Bilder fast für sich sprechen.&lt;br /&gt;Die Party war dann so um 8 im Ausklang (wegen Sabbat) und wir sind mit dem Taxi in den Norden Jerusalems gefahren, wo sich die Uni und eine Wohnanlage für knapp 5000 Studenten befinden. In Daniels Wohnung leben normalerweise fünf Leute, doch sind es im Moment nur 2 und so hatten wir genug Platz uns breit zu machen. Wie es sich für eine Studentenwohnung gehört war natürlich kein Essen da und wir haben uns Hamburger bestellt. Aber was für welche. Ich habe die mittlere Größe genommen und war pappsatt. Wusste erst gar nicht wie ich dieses Riesending anfassen soll, um es einigermaßen ästhetisch essen zu können. Teo und ich haben uns dann erstmal die Karte von dem Burgerlieferanten geben lassen!        &lt;br /&gt;Nun kamen ein paar Freunde von Daniel vorbei und gesellten sich dazu. Darunter eine Russin, 2 Amerikaner, 2 Israelis, ein Franzose, eine Niederländerin  und dann eben Teo und ich. Viele Juden aus aller Welt kommen für ein oder zwei Semester Studium nach Israel, so kommt es dann zu solchen MultiKulti-Treffs. Von Daniels Apartment konnte man übrigens die ganze Altstadt überblicken. Um diesen dann noch zu optimieren sind wir hoch aufs Dach des neunstöckigen Hauses gegangen und haben dort ein bisschen gesessen. Ein paar Bierchen, ein politisches Gespräch und einige Tanzeinheiten später war dann auch Schluss und ich bin ins Bett gefallen.&lt;br /&gt;Heute Morgen dann mit dem bereits erwähnten Ausblick aufgewacht und ohne Frühstück an die frische Luft einen Spaziergang machen. Daniel hat uns einen Rundweg gezeigt auf dem man ständig wunderschöne Ausblicke hat. So konnten wir über die Wüste bis zum Toten Meer gucken.&lt;br /&gt;Zum Mittagessen gab es dann eine Art Blätterteig in der Pfanne knusprig gemacht. Den konnte man sich dann verschieden belegen. Pilze,  Tomatensoße, Thunfisch, Zwiebeln und natürlich…Humus!&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Den Rückweg wollten wir dann fest entschlossen zu Fuß gehen. Den Weg würden wir schon finden…doch dem war dann nicht wirklich so. Irgendwann merkten wir dann, dass wir auf dem Ölberg waren, was so ungefähr die genau falsche Richtung war! So sind wir dann im arabischen Viertel auf einem Markt gelandet. Sehr laut, sehr voll und ausnahmsweise nicht so viele Touristen. Nach geschlagenen 1 ½ Stunden strammen Fußmarsch haben wir dann wieder unsere Herberge erreicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;soweit bis jetzt&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;bis zum nächsten Mal&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Euer Julius&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3851654111258748680-6135984824956248069?l=julius-in-israel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/feeds/6135984824956248069/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3851654111258748680&amp;postID=6135984824956248069' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/6135984824956248069'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/6135984824956248069'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/2008/09/toda-raba-daniel-vielen-dank-daniel.html' title='toda raba Daniel / vielen Dank Daniel'/><author><name>Julius Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14398698543925629524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_hZdUJluJ2LM/SHDX5bqMMYI/AAAAAAAAABY/gwUE9BSRPOA/S220/Abi+Julius+0281.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3851654111258748680.post-4745479729296631630</id><published>2008-09-20T09:44:00.000-07:00</published><updated>2008-09-20T10:19:25.290-07:00</updated><title type='text'>Freitag Abend und Samstag bei Daniel</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SNUwdDTaqwI/AAAAAAAAAPA/eVQE4j_61-g/s1600-h/DSCI0105.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; 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Gestern haben wir eine achtstündige Führung durch die Altstadt bekommen, von der ich natürlich alles behalten habe… . Auf jeden Fall war es der absolute Wahnsinn in kaum mehr als ein Meter breiten Gassen zu laufen, in denen ein nicht vorstellbares Gedränge herrschte. Nun kam noch dazu, dass im Moment Ramadan ist und die Moscheen zu den Gebetszeiten noch stärker besucht werden. Als diese dann zu Ende war, mussten wir quasi flüchten und sind in das Österreichische Patriachat gegangen. Dort ein wenig pausiert und dann ohne die versprochene Falafel, die auch wegen des Gedränges ausfiel, weiter zur Klagemauer. Diese habe ich mir irgendwie immer größer vorgestellt. Als ich davor stand kam sie mir so klein vor, aber dennoch ein beeindruckender Augenblick. Allein der Gedanke daran, wie viel diese Mauer so vielen Menschen bedeutet, lässt staunen. Neben dem auf vielen Fotos sichtbaren Außenteil geht noch ein kleiner Gang rein, wo dann sehr viele betende Juden sind. Dort bin ich dann relativ schnell wieder raus, weil ich mich irgendwie fehl am Platze gefühlt habe. Was ich noch alles gesehen habe kann ich gar nicht aufzählen. Zu viel für einen Tag… . Und so habe ich mich heute mit ein paar anderen Freiwilligen noch mal aufgemacht und bin zur Altstadt gefahren. Dorthin nimmt man am besten die arabischen Busse. Das sind Sprinter oder andere Kleinbusse, die quasi immer fahren und halten wenn jmd. am Rand steht und auch eigentlich nur losfahren wenn genug Leute im Bus sitzen, was an meiner Haltestelle aber immer der Fall ist. Es sind sogar zu viele Im Bus. Man muss sich mal vorstellen: die Busse sind so umgebaut, dass auf einer Seite eine Einersitzreihe und auf der anderen eine Zweiersitzreihe ist. Da zwischen ein winziger Gang, in dem ich mich dann immer gequetscht habe und mich immerzu nur irgendwie zu bücken versuchte, damit ich aus dem Fenster sehen und meine Haltestelle erspähen kann. Heute hatten wir wie gesagt  sabbatgemäß frei und sind nochmals zur Altstadt gefahren. Diesmal mit Ruhe und Zeit zum Einkaufen. Fatal. Ich hätte quasi alles kaufen können, alleine, um zu handeln, was wirklich tierischen Spaß bringt. Ich bin halt der dumme Touri und die Verkäufer wollen mich verarschen… . Immer wieder witzig. Das krasseste war ein Typ, der mir ein Leinenshirt für 190 NIS (neue israelische Schekel),was umgerechnet ca. 36€ sind, andrehen. Gekauft habe ich es dann für 50NIS, also ca. 9€.  &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;Das schönste war heute allerdings als wir noch einmal in das Österreichische Patriachat gegangen sind.  Diesmal allerdings auf das Dach des Gebäudes, von dem man einen atemberaubenden Blick über die Altstadt hat. Das Patriachat ist direkt am Damaskus Tor und auf dem Dach fühlt man sich dem Felsendom schon krass nahe. &lt;br /&gt;Neben einer Leinenhose und einem Leinenshirt habe ich mir heute auch noch ein  Trikot von Beitar Jerusalem gekauft. Ich will ja dann auch mal ins Stadion. Das Problem: man kann sich die Farben des Heimatclubs nun mal nicht aussuchen und so ist passiert was passieren musste. Beitar hat Schwarz-Gelbe Vereinsfarben. Naja, ich bin ja Gottseidank nicht in Deutschland, da würde ich mit diesen Farben nicht rumlaufen… :D  :D  :D&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Ich mach mich dann mal wieder vom Acker und ruh mich für morgen aus, denn da beginnt der ULPAN, so heißt der Sprachkurs.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal&lt;br /&gt;Euer Julius&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3851654111258748680-548040460935726231?l=julius-in-israel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/feeds/548040460935726231/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3851654111258748680&amp;postID=548040460935726231' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/548040460935726231'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/548040460935726231'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/2008/09/und-so-kam-ich-dann-doch-zu-schwarz.html' title='und so kam ich dann doch zu schwarz-gelb'/><author><name>Julius Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14398698543925629524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_hZdUJluJ2LM/SHDX5bqMMYI/AAAAAAAAABY/gwUE9BSRPOA/S220/Abi+Julius+0281.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SMvdPmrBf2I/AAAAAAAAAIA/ClHot3csje4/s72-c/DSCI0118.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3851654111258748680.post-1322841509375856420</id><published>2008-09-12T08:41:00.000-07:00</published><updated>2008-09-12T08:46:40.368-07:00</updated><title type='text'>Angekommen:):):)</title><content type='html'>&lt;p&gt;Aaaaaaalso leider nur ganz kurz, denn nachdem in Hirschluch die Internetversorgung sehr schlecht war und wir uns sehr auf das Gästehaus hier gefreut haben, in dem es angeblich WLAN geben sollte, ist es hier auch nicht so einfach... naja mir geht es jedenfalls so gut!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bis demnächst und hoffe dass ich mich bald ausführlicher aus dem atemberaubenden Jerusalem melden kann und Bilder veröffentlichen werde,&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Euer Julius&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3851654111258748680-1322841509375856420?l=julius-in-israel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/feeds/1322841509375856420/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3851654111258748680&amp;postID=1322841509375856420' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/1322841509375856420'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/1322841509375856420'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/2008/09/angekommen.html' title='Angekommen:):):)'/><author><name>Julius Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14398698543925629524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_hZdUJluJ2LM/SHDX5bqMMYI/AAAAAAAAABY/gwUE9BSRPOA/S220/Abi+Julius+0281.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3851654111258748680.post-5942430372738297065</id><published>2008-08-30T16:04:00.000-07:00</published><updated>2008-08-30T16:18:28.208-07:00</updated><title type='text'>Abschied</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SLnULibdxSI/AAAAAAAAAFQ/ldCY3UB5xbg/s1600-h/Abschiedsfeier+julius+060.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SLnULibdxSI/AAAAAAAAAFQ/ldCY3UB5xbg/s320/Abschiedsfeier+julius+060.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5240452936107935010" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SLnULh4dkxI/AAAAAAAAAFY/hhHUoj3jiak/s1600-h/Abschiedsfeier+julius+068.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SLnULh4dkxI/AAAAAAAAAFY/hhHUoj3jiak/s320/Abschiedsfeier+julius+068.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5240452935961121554" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SLnUD8bwKQI/AAAAAAAAAEo/sYczP0xfJWQ/s1600-h/Abschiedsfeier+julius+024.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SLnUD8bwKQI/AAAAAAAAAEo/sYczP0xfJWQ/s320/Abschiedsfeier+julius+024.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5240452805649508610" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SLnUD2p31JI/AAAAAAAAAEw/j5oiWU18y_U/s1600-h/Abschiedsfeier+julius+025.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SLnUD2p31JI/AAAAAAAAAEw/j5oiWU18y_U/s320/Abschiedsfeier+julius+025.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5240452804098118802" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SLnUELUSqHI/AAAAAAAAAE4/lI0iXEdqMqA/s1600-h/Abschiedsfeier+julius+035.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SLnUELUSqHI/AAAAAAAAAE4/lI0iXEdqMqA/s320/Abschiedsfeier+julius+035.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5240452809644746866" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SLnUEB5jS4I/AAAAAAAAAFA/iUCFBtJlIDU/s1600-h/Abschiedsfeier+julius+046.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SLnUEB5jS4I/AAAAAAAAAFA/iUCFBtJlIDU/s320/Abschiedsfeier+julius+046.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5240452807116671874" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SLnUEewFrtI/AAAAAAAAAFI/bgAk4JJhvLw/s1600-h/Abschiedsfeier+julius+048.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SLnUEewFrtI/AAAAAAAAAFI/bgAk4JJhvLw/s320/Abschiedsfeier+julius+048.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5240452814861610706" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SLnTuWXpgLI/AAAAAAAAAEA/JtuCqG9oo8w/s1600-h/Abschiedsfeier+julius+010.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SLnTuWXpgLI/AAAAAAAAAEA/JtuCqG9oo8w/s320/Abschiedsfeier+julius+010.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5240452434654494898" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SLnTulDf1pI/AAAAAAAAAEI/uZ34gKBiZl0/s1600-h/Abschiedsfeier+julius+013.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SLnTulDf1pI/AAAAAAAAAEI/uZ34gKBiZl0/s320/Abschiedsfeier+julius+013.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5240452438596507282" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SLnTugFUjmI/AAAAAAAAAEQ/Dj7P311xaHA/s1600-h/Abschiedsfeier+julius+017.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SLnTugFUjmI/AAAAAAAAAEQ/Dj7P311xaHA/s320/Abschiedsfeier+julius+017.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5240452437261979234" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SLnTu9ojwjI/AAAAAAAAAEY/zY7YY-QGb1k/s1600-h/Abschiedsfeier+julius+019.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SLnTu9ojwjI/AAAAAAAAAEY/zY7YY-QGb1k/s320/Abschiedsfeier+julius+019.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5240452445194404402" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SLnTu76fVMI/AAAAAAAAAEg/U4S_6SnmO7w/s1600-h/Abschiedsfeier+julius+023.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SLnTu76fVMI/AAAAAAAAAEg/U4S_6SnmO7w/s320/Abschiedsfeier+julius+023.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5240452444732740802" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;  Nun komme ich im aufregenden Berlin auch mal zum schreiben. So langsam mischt sich der bislang vorherrschende Gefühls-Cocktail aus Abschiedsschmerz und Vorfreude mit einem komischen Gefühl. Die Frage macht sich breit, ob man überhaupt schon bereit ist das Land für ein Jahr zu verlassen. Habe ich alles erledigt, was es zu tun gibt? Habe ich mich ausreichend auf die neue Sprache vorbereitet, was sich bei mir „nur“ auf das erlernen eines neuen Alphabets, dem Alef Beyt, beschränkte? Selbst die Angst, irgendetwas Wichtiges beim einpacken vergessen zu haben, bleibt trotz der langen Überlegungen beim Kofferpacken nicht aus. Insgesamt fühle ich mich also ein wenig mulmig. Aber wäre was anderes nicht wiederum komisch? Ich meine dieses Jahr ist eine Pille, die mein Kopf erst mal schlucken muss. Es bleibt also sich auf die Vorfreude zu konzentrieren und sich an den technischen Kommunikationsmitteln dieser Zeit zu erfreuen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun aber mal zu meinen Abschiedsfeierlichkeiten! (siehe auch die Photos [ich schreibe extra mit ph anders finde ich es einfach furchtbar]) Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen bedanken, die beim Grillen oder der anschließenden Party dabei waren!!! Es war ein wunderschöner Abend an den ich mich noch lange erinnern werde und Ihr hoffentlich auch. Auch die SMS, die mich bislang erreichten waren sehr lieb! Ihr könnt mir aber bei Fragen oder anderen Dingen auch einfach eine mail oder eine ICQ-Nachricht schicken, die ich dann lese wenn ich das nächste Mal online bin. Leider habe ich erst von wenigen die Skype-Adresse, aber das wird sich schon regeln, habe sowieso erst eine Kamera wenn ich in Jerusalem angekommen bin.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also Übermorgen geht mein Freiwilligenjahr offiziell los! Melde mich dann vom Seminar aus wieder…&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;Bis zum nächsten Mal&lt;br /&gt;Euer Julius&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3851654111258748680-5942430372738297065?l=julius-in-israel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/feeds/5942430372738297065/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3851654111258748680&amp;postID=5942430372738297065' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/5942430372738297065'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/5942430372738297065'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/2008/08/abschied.html' title='Abschied'/><author><name>Julius Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14398698543925629524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_hZdUJluJ2LM/SHDX5bqMMYI/AAAAAAAAABY/gwUE9BSRPOA/S220/Abi+Julius+0281.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SLnULibdxSI/AAAAAAAAAFQ/ldCY3UB5xbg/s72-c/Abschiedsfeier+julius+060.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3851654111258748680.post-3458989481202587643</id><published>2008-07-06T10:22:00.000-07:00</published><updated>2008-07-26T06:14:47.988-07:00</updated><title type='text'>Familie und Freunde</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SHD_6mL5tNI/AAAAAAAAABg/GXCjjkGPLGE/s1600-h/Abi+Julius+0151.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SHD_6mL5tNI/AAAAAAAAABg/GXCjjkGPLGE/s320/Abi+Julius+0151.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5219953350270366930" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SHD_7EEiDvI/AAAAAAAAABo/HMRwBnutXNw/s1600-h/Abi+Julius+029.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SHD_7EEiDvI/AAAAAAAAABo/HMRwBnutXNw/s320/Abi+Julius+029.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5219953358292520690" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Heute möchte ich Euch meine Familie und Freunde vorstellen. Mit meiner Familie wohne ich in einem Haus in Mehr bei Rees. Mein Vater (ganz rechts im Bild) ist 45 Jahre alt und Verlagsfachwirt im Weseler Kawohl Verlag. Meine Mutter (daneben im Bild) 41 und arbeitet als medizinisch-technische Assistentin im evangelischen Krankenhaus in Wesel. Sie sind ein sehr wichtiger Bestandteil in meinem Leben und so unterstützen sie mich auch im Vorhaben ein Jahr nach Israel zu gehen, obwohl dabei, wie sich sicherlich alle Eltern vorstellen können, eine Menge Wehmut und Sorge mit schwimmt. Ich bin froh solch junge und was noch wichtiger ist junggebliebene Eltern zu haben, die mich zu dem gemacht haben was ich jetzt bin, Wert auf politische Mündigkeit legen und dies in ihrer Jugend in der DDR auch gezeigt haben. Darauf bin ich besonders stolz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch meine Geschwister wohnen zumindest teilweise noch zu Hause. Meine Schwester Laura(18) wird im September nach ihrem bestandenen Fachabitur eine Lehre zur Krankenschwester beginnen und mein Bruder Tobias(22) studiert in Bielefeld Wirtschaftswissenschaften und Rechtswesen, kommt aber am Wochenende regelmäßig nach Hause. Gerade seitdem er nicht mehr dauerhaft zu Hause wohnt weiß ich wie wichtig mir meine Geschwister sind. Man freut sich richtig ihn am Wochenende zu sehen. Früher war er ja quasi immer da und so konnte sich ein solches Gefühl nicht einstellen. Und bei dem Gewusel bei drei Kindern zu Hause war man vielleicht sogar froh ihn mal ein paar Tage nicht zu sehen. Genauso wird es mir bei meiner Schwester ergehen, die bald die Woche über in Oberhausen wohnen wird. Jetzt weiß ich, wie schön und wichtig es war mit zwei Geschwistern groß zu werden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann gibt es noch meine Freunde, wobei ich mich an dieser Stelle auf die engsten beschränke. Ich beginne mit "meinen Jungs" wie ich zu sagen pflege. Von links nach rechts auf dem Bild sind das Walter Lohmann, Peter Palberg und  Felix Raupp. Zur Freundschaft mit Walter, der zuvor mein Lehrer in Geschichte und Englisch war, kam es über das Doppelkopf, was wir zu viert mit ihm Nächte lang spielten. In Konzerte gehen, DVDs gucken, regelmäßige Lieferungen an CDs, Doppelkopf oder Skat zocken und Ausflüge zum Beispiel nach Amsterdam oder Straelen/Arcen machen unsere Freundschaft aus. Peter, Felix und ich sind schon länger befreundet. Es gibt einfach niemand geselligeres als diese beiden Herrschaften. Mit ihnen kann man immer ein Bierchen auf der Terrasse oder ein zweites Frühstück in einer Freistunde genießen. Wir teilen eine ähnliche Vorstellung zur Lebensweise und genießen dies in unzählbaren Proben und an Abenden in Kneipen, Wohnzimmern oder bei Walter. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Kreis wird perfekt von Sarah komplettiert. Wenn nicht irgendwas unsere Gesprächszeiten am Telefon begrenzen würde, wie ein Termin oder die Müdigkeit, wären diese wahrscheinlich endlos. Dass man sich also irgendwann nichts mehr zu sagen hat trifft bei uns schon mal nicht zu!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Auch zu erwähnen sind die vielen anderen, meist aus meiner Stufe oder der Parallelstufe des AVG, mit denen ich auch unzählige Partys gerockt habe, im Urlaub war und die ich auch sehr, sehr vermissen werde! Beim aufzählen hätte ich Angst jemanden zu vergessen...nehmt mir das also bitte nicht übel!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bis demnächst&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Euer Julius&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3851654111258748680-3458989481202587643?l=julius-in-israel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/feeds/3458989481202587643/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3851654111258748680&amp;postID=3458989481202587643' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/3458989481202587643'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/3458989481202587643'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/2008/07/familie-und-freunde.html' title='Familie und Freunde'/><author><name>Julius Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14398698543925629524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_hZdUJluJ2LM/SHDX5bqMMYI/AAAAAAAAABY/gwUE9BSRPOA/S220/Abi+Julius+0281.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SHD_6mL5tNI/AAAAAAAAABg/GXCjjkGPLGE/s72-c/Abi+Julius+0151.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3851654111258748680.post-5850203355477899333</id><published>2008-07-02T02:52:00.000-07:00</published><updated>2008-07-06T07:14:53.146-07:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SHDSyPC46nI/AAAAAAAAABQ/j4t-At_3q2c/s1600-h/Berlin+0099.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SHDSyPC46nI/AAAAAAAAABQ/j4t-At_3q2c/s400/Berlin+0099.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5219903728596347506" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz herzlich begrüße ich alle, die den Weg auf diesen blog gefunden haben. Anlass für diese Seite ist mein am 1.9.08 beginnendes Jahr in Israel. Mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste werde ich in Jerusalem in verschiedenen Projekten mitarbeiten, auf die ich in weiteren Beiträgen noch näher eingehen werde.&lt;p&gt;Besonders möchte ich allen danken, die mich bei meinem Unternehmen unterstützen. Meine Familie und Freunde, die mir zur Seite stehen und meine Förderer, die mir das Jahr finanziell ermöglichen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;bis demnächst &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Euer Julius&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3851654111258748680-5850203355477899333?l=julius-in-israel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/feeds/5850203355477899333/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3851654111258748680&amp;postID=5850203355477899333' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/5850203355477899333'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3851654111258748680/posts/default/5850203355477899333'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://julius-in-israel.blogspot.com/2008/07/ganz-herzlich-begre-ich-alle-deren-weg.html' title=''/><author><name>Julius Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14398698543925629524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_hZdUJluJ2LM/SHDX5bqMMYI/AAAAAAAAABY/gwUE9BSRPOA/S220/Abi+Julius+0281.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_hZdUJluJ2LM/SHDSyPC46nI/AAAAAAAAABQ/j4t-At_3q2c/s72-c/Berlin+0099.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry></feed>
